Häufig gestellte Fragen
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Bei der Umkehrosmose wird Wasser zunächst nahezu vollständig von gelösten Stoffen befreit. Das Ergebnis ist sehr reines, mineralarmes Wasser. In einem nachgeschalteten Schritt wird dieses Wasser gezielt wieder leicht mineralisiert.
Die Remineralisierung erfolgt über spezielle Keramikkugeln, die aus natürlichen Mineralstoffen wie Calcium- und Magnesiumverbindungen hergestellt werden. Diese Mineralien sind fest in einer keramischen Struktur gebunden, die bei hohen Temperaturen gebrannt (gesintert) wird. Dadurch entsteht ein stabiles, poröses Material mit definierter Oberfläche.
Wenn das gereinigte Wasser durch diese Kugeln fließt, kommt es zu einem natürlichen physikalisch-chemischen Prozess:
Da das Wasser zuvor nahezu frei von Mineralien ist, besteht ein Konzentrationsgefälle. Dieses führt dazu, dass sich kleine Mengen von Mineralien aus der Oberfläche der Kugeln lösen und in das Wasser übergehen.Dabei handelt es sich nicht um eine aktive „Dosierung“, sondern um ein Gleichgewichtssystem:
Es lösen sich nur so viele Mineralien, wie unter den gegebenen Bedingungen (z. B. Kontaktzeit, Temperatur, Wasserzusammensetzung) möglich und stabil sind. Dadurch ist die Mineralisierung automatisch begrenzt und gleichmäßig.Das Ergebnis ist ein Wasser mit:
einer leichten Anreicherung an Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium
einem ausgeglicheneren pH-Wert (weniger sauer)
einem verbesserten, natürlicheren Geschmack
Wichtig zu verstehen ist:
Die zugeführten Mineralstoffmengen sind bewusst moderat und liegen deutlich unter denen klassischer Mineralwässer. Ziel ist nicht eine starke Mineralisierung, sondern die gezielte Stabilisierung und geschmackliche Verbesserung des zuvor sehr reinen Osmosewassers.Dieses Verfahren orientiert sich am natürlichen Prinzip von Quellwasser:
Auch dort nimmt Wasser auf seinem Weg durch Gestein in kleinen Mengen Mineralien auf – genau dieser Prozess wird hier technisch kontrolliert nachgebildet.